Hallo,
ich bin Hypogonadismuspatient(FSH, LH kaum Messbar über Jahre und Testo immer im Keller oder knapp über Norm)..Östrogen oft stark erhöht) und SOLLTE daher eigentlich mit Testosteron substituiert werden. Habe auch jegliche Formen von Testosteron durch(Enanthat, Nebido, Testogel, Propionat). Jedoch hbe ich bei allen Esthern die gleichen "Unverträglichkeiten"...Akne, Wassereinlagerungen und vor allem sehr starke Müdigkeit-teilweise so stark, das ich vor dem Pc bei der Arbeit enorme Mühe habe, die Augen offen zu halten und nicht wegzuschlafen.
Symptome sind des weiteren:
- sehr geringe Streßtoleranz(egal ob ohne oder mit Substitution)
- oft benommen/Gerhirnneben
- kann mich schlecht konzentrieren/Unruhe gefolgt von Müdigkeit
- eingerissene Finerkuppen(Rhagaden) mit starker Hornhautbildung
- trockene haut..vor allem an Schienbein
- Libido kaum vorhanden
- kalte und kribbelnde Hände
- dunkle Augenringe
- lethargisch/depressiv
- Verdauungsstörungen
- Gereizt/Agressiv(unter Substituion vermehrt)
- Leistungseinbruch beim Sport um ca. 70-80%
- Kaum Schwitzen beim Sport, im Wechsel mit heftigem Schwitzen(vor allem bei Ausdauersport), immer total roter Kopf und Atemnot beim Krafttraining. Diese Atemnot jedoch auch oft tagsüber
- Vermehrte Wassereinlagerungen und schnelle Gewichtzunahme
Ich habe nun auf Eigeninitiative ein Cortisol/Dhea-Profil(Speichel) erstellen lassen mi folgendem Ergebniss(letzte Testosterongabe vor ca. 6Monaten):
DHEA morgens: 1925 pg/ml (Norm 140-570pg/ml)
DHEA abends: 149pg/ml (Norm 140-570pg/ml)
Cortisonwerte waren innerhalb der Norm, morgens jedoch im unteren Referenzbereich..daher folgende DHEA/Cortison-Ratio
morgens: 2,1 (Referenz beginnt ab 3)
abends: 9,4 (Referenz beginnt ab 9)
Kann ich bei diesen Werten von einer NNS ausgehen?? Wie ist der sehr starke Anstieg von DHEA am Morgen zum starken Abfall am Abend zu beurteilen??
Könnte meine Theorie stimmen, das durch die Gabe von Testosteron die eh schon schwache Cortisolproduktion noch mehr gedrückt wird und daher die Müdigkeit ruht??
Die vermehrte Ausschüttung von DHEA zum "Ausgleichen" wäre ein Indikator für die hohen Östrogenwerte?? Oder liege ich da vollends daneben??
Wäre hier evtl. eine Pregenolongabe sinnvoll um einen Ausgleich zu schaffen??
Ich weiß nicht, bei wievielen Ärzten, Unikliniken etc. ich schon war....ein Kreislauf ohne Ende:-(...
Lg und vielen Dank vorab für die Hilfe


