Hallo, ich bin jetzt 52 Jahre alt und habe seit 5 Monaten Zyklusstörungen – bin wohl jetzt in die Wechseljahre gekommen und leide unter Östrogendominanz, Progesteronmangel. Ich hatte 2 Monate keine Mens, dann kam sie stark und ich hatte 2 Wochen Blutungen. Weil ich über Phytoöstrogene, speziell Soja und Rotklee, Negatives gelesen habe, habe ich Möchnspfefferkapseln genommen – soll progesteronartig wirken. Nach 1 Woche habe ich es abgesetzt, weil ich Magenschmerzen davon bekam. Ich habe dann Frauenmantelcreme benützt und kann sagen, dass diese überhaupt keinen Wert hatte. Nach 2 Monaten kam die Mens, noch schlimmer als beim letzten Mal und dauerte 3 Wochen - Riesige Schleimhautklumpen sind abgegangen.
Ich habe mir jetzt eine Progesteroncreme von Biovea besorgt, führe 20 mg Progesteron zu täglich. Allein auf diese Karte möchte ich jedoch nicht setzen, weil ich mit der Frauenmantelcreme so schlechte Erfahrungen gemacht habe - man konnte mir nicht mal sagen, wieviel Prozent Progesteron das überhaupt haben soll.
Welche Möglichkeiten gibt es grundsätzlich, um einen zu starken Aufbau der Gebärmutterschleimhaut in den Wechseljahren zu verhindern? Ich habe da zusätzlich an Schüsslersalze Nr. 1,2,3 gedacht.
Vielleicht könnte ich auch Bellis Perennis C30 nehmen – einmal in der Woche. In der keltischen Mythologie galt das Gänseblümchen als Mittel, um das Wachstum zu beeinflussen und deshalb sind Gänseblümchenwurzeln für Harry Potter gut zerkleinert eine Zutat für den "Schrumpftrank".
Eine Dauerblutung nimmt einen sehr mit. Ich möchte mich deshalb mehrfach absichert. Aber wie macht man das am besten? Ich möchte mich nicht in den Genuss einer schulmedizinischen Behandlung begeben, weil ich weiß, wie das üblicherweise gemacht wird: Gestagene, Ausschabung, Gebärmutterentfernung. Meine Mutter kam vor einem Jahr in den Genuss einer schulmedizinischen Behandlung. Sie liegt jetzt auf dem Friedhof.
Brauche dringend guten Raten. LG Elli


