Moderatoren: DA, KA, RS







Urfrau hat geschrieben:Stimmt es, dass Vitamin C und Magnesium Plaques auflösen (können)? Ich habe gestern eine Glaskaraffe mit Ascorbinsäure entkalkt - ging wunderbar. Aber klappt das auch "in vivo"?
Irgendwo habe ich auch gelesen, dass Magnesium die Muskeln entspannt - stimmt das und kann es daher sein, dass meine ewigen Verspannungen im Schulterbereich (ggf. unter anderem) durch Magnesiummangel entstanden sind?
Außerdem habe ich mir Vitamin D3 von Hevert gekauft. Da traue ich mich aber irgendwie noch nicht so richtig ran - habe was von Überdosierung gelesen??? Wie passt der Gedanke einer Überdosierung mit der Information zusammen, dass der Körper bei einem halbstündigen Sonnenbad locker 20.000 IE D3 produziert? Besteht ein relevanter Unterschied in der Wirkung zwischen D3-Synthese über die Haut und oraler Einnahme?
Habe ich bei der Dosierung überhaupt die Chance, den Spiegel zu erhöhen? Wie hoch sollte ich dosieren und über welchen Zeitraum?


HRoesch01 hat geschrieben:Wichtig ist, sich dadurch nicht einschüchtern zu lassen. Der
Körper nutzt die Chance zum Großreinemachen und diese
Effekte verlieren sich üblicherweise nach wenigen Wochen.
Wenn es zu heftig wird, dann die Dosis reduzieren und das
Vitamin C langsamer einschleichen.

Die Frage ist, wieso hört man nicht auf die Warnsignale des Körpers im Falle des Vitamin C?


kann man etwa 4000 iE supplementieren ohne ein nennenswertes Risiko einzugehen


Urfrau hat geschrieben:Welches Risiko würde ich denn eingehen? Ich habe immer noch im Kopf, dass ein 30-minütiges Sonnenbad zu einer Synthese von ca. 20.000 IE führt. Wo ist der Unterschied zur oralen Aufnahme von 20.000 IE D3? Na-tür-lich übernehme ich die Verantwortung für solch eine Dosierung selbst... das tu ich mit meinem übrigen Lebenswandel ja auch.![]()
Und so ganz allgemein: Nachdem ich nun jahrelang sehr "spirituell" durchs Leben gegangen bin, amüsiert es mich sehr, nun hier an dem Punkt angekommen zu sein, MICH (= meinen Körper) als zwar komplexen, aber andererseits dennoch recht simplen "Chemiebaukasten" zu entlarven.![]()



Urfrau hat geschrieben:Bezüglich der Augen kann ich berichten, dass ich jetzt, nach einer knappen Woche 0,5 - 1,5 g Ascorbinsäure täglich und drei Tagen Vitamin D (gestern hatte ich 4.000 IE) besser sehe.Ich bin keine Brillenträgerin, hatte aber in der letzten Zeit eine Verschlechterung meiner Sehkraft festgestellt, die bei mir immer auch mit meinem Schlafpensum in Zusammenhang steht. Was ich nun bemerke, ist dass meine Augen plötzlich wieder besser von Nah- auf Fernsicht "umschalten" können. Wahnsinns-Veränderung nach sooo kurzer Zeit! Auch die angeblich unausweichliche (bei mir erst seit kurzer Zeit gebinnende) "Alters-Weitsicht" scheint sich wieder zu verflüchtigen. Weitere gravierende Veränderung ist ein besseres Hautbild an den Händen - Hausfrauenhände, winterwettergeschädigt - ich konnte eincremen, so viel ich wollte... und jetzt kann ich das Eincremen glatt vergessen!
![]()
Ich muss sagen, dass ich gerade einerseits total begeistert bin von den rasend schnellen Veränderungen - und auf der anderen Seite noch wütender als bisher schon auf die hiesige "Gesundheitspolitik", angefangen bei der normalen Ausbildung der Mediziner... Wie viel Leid könnte den Menschen erspart werden, wenn die Wichtigkeit und Wirksamkeit von NEMs nicht immer heruntergespielt würde!![]()
Was mir derzeit noch fehlt, sind Angaben darüber, wieviel Vitamin D denn so täglich vom Körper verbraucht wird. Ich habe irgendwo was von "20 %" gelesen. Fein... aber 20 % wovon? Gibt es da eine Rechenformel, vielleicht ausgehend vom Körpergewicht? Wenn ich weiß, wieviel ich verbrauche, kann ich mich an der Angabe auf eine langsame und moderate Erhöhung meines Spiegels herantasten. Ich habe ja - zumindest nach meinem Empfinden - (noch) keine gesundheitlichen Probleme, weshalb ich nicht das Gefühl habe, jetzt was überstürzen zu müssen. Zumal ich gelesen habe, dass eine Verdoppelung der Einnahme keineswegs zu eine Verdoppelung der Aufnahme führt... insofern sage ich mir momentan: Gemach, Gemach...

HRoesch01 hat geschrieben:Umgekehrt hast Du mit VC, VD und Magnesium und vor allem auch dem LEF-Mix,
wenn Du dir den leisten kannst, jetzt eine sehr reelle Chance, dieses Laster los-
zuwerden. Viele Formen der Sucht werden durch Vitalstoffmangel extrem befördert,
und können durch konsequentes Abstellen der Mängel sehr günstig beeinflusst werden.

Bis zum Vorliegen konkreter Ergebnisse aus randomisierten, kontrollierten Studien, die mit ausreichend hohen Vitamin-D-Dosen bei gut charakterisierten Kollektiven durchgeführt wurden, und entsprechenden Adaptierungen bestehender Leitlinien sollten wir eine „besonnene" Übergangslösung anstreben, die den neuesten Erkenntnissen Rechnung trägt und eine deutlichere als bislang erreichte Anhebung des 25-OH-D-Spiegels zum Ziel hat. Gleichzeitig sollte die Dosierung von Vitamin D3 für alle Personen so sicher gewählt sein, dass sie ohne Bedenken umsetzbar ist. Sie sollte so administrierbar sein, dass entsprechende 25-OH-D-Spiegelbestimmungen für die empfohlene Supplementierung nicht Voraussetzung sind und auch Kontrollen des 25-OH-D-Spiegels nicht notwendig werden.
Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass Verabreichungen von 50.000 IE Vitamin D3 täglich über 10 Tage oder auch einmalige Dosierungen von 300.000 bis 500.000 IE12 Vitamin D3 sichere Aufsättigungsdosen sein dürften, um den Vitamin-D-Spiegel in einem großen Prozentsatz der Personen rasch in einen Vitamin-D-suffizienten Bereich anzuheben, ohne dass dabei die Gefahr der Entwicklung einer Hyperkalziämie besteht.






Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste