am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik wurde herausgefunden, dass sich die Antioxidative Ernährung eventuell sogar Lebensverkürzend auswirken kann.
http://www.innovations-report.de/html/berichte/biowissenschaften_chemie/zellen_schuetzen_kontrolliert_freien_radikalen_181536.html
"Die zelluläre Atmung ist ein sehr effizienter Prozess, um aus wenigen Molekülen Zucker und Sauerstoff viel Energie zu gewinnen. Allerdings werden bis zu zwei Prozent des verbrauchten Sauerstoffs zu Superoxid umgewandelt, einem für Zellen toxischen, freien Radikal. Ein beachtlicher Teil dieses Superoxids entweicht der Atmungskette der Mitochondrien und stellt eine Gefahr für biologische Makromoleküle wie DNA, RNA, Proteine und Fettsäuren dar. Allerdings hat die Evolution eukaryontische Zellen mit umfangreichen Mechanismen ausgestattet, die diese in der Zelle entstehenden freie Radikale abbauen und so Schäden verhindern können. Diese Mechanismen arbeiten hoch effizient und gut koordiniert, so dass entgegen der landläufigen Meinung die Behandlung gesunden Gewebes mit Antioxidantien das natürliche Gleichgewicht stören und im schlimmsten Fall sogar Zellen schädigen und den Alterungsprozess beschleunigen kann.
Forscher am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik haben nun atmende mit nicht atmenden Hefezellen verglichen. Wurde die Atmung aktiviert, stieg unmittelbar die Toleranz gegenüber oxidierenden Substanzen, jedoch nicht, wie erwartet, die Konzentration freier Radikale in der Zelle. Atmende Zellen waren also durchaus in der Lage, mit der erhöhten Bildung von freien Radikalen umzugehen und sie auf dem Niveau nicht-atmender Zellen zu halten."


